Woche 1 (Upcycling) – SommerFFFerienprojekt

Artikel zuletzt aktualisiert am 25.07.2020

Wir als Fridays for Future Ortsgruppe Grünstadt haben mit den SommerFFFerienprojekt auf unserem Instagram-Kanal (@fridaysforfuture.gruenstadt) eine Beitragsreihe gestartet, in welcher wir 6 Wochen lang mehrere Posts pro Woche hochladen. Dabei wird jede Woche ihr eigenes Motto haben unter dem alle Beiträge stehen weden.

Angefangen haben wir mit dem Thema “Upcycling“. Hier werden die verschiedensten Gegenstände, die man nicht mehr braucht oder schön findet, zu etwas neuem verarbeitet.

“Beim Upcycling (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“) werden Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. […] Die Wiederverwertung oder Nachnutzung von bereits vorhandenem Material reduziert die Verwendung von Rohstoffen.”

https://de.wikipedia.org/wiki/Upcycling

Montag:

Angefangen hat die erste Woche mit einer Anleitung, wie du aus einem alten und langweiligen Shirt ein neues, stilvolles Fransenshirt gestalten kann:

1. Schritt: Schneide unten den Saum ab, den brauchst du nicht mehr!

2. Schritt: Mach am besten eine Markierung wie lange die Fransen sein sollen und schneide das Shirt dann ein (ca. 1cm große Streifen). Dabei ist es natürlich dir selbst überlassen, ob du gerne nur vorne, hinten oder überall Fransen hättest! Wenn du mit dem Schneiden fertig bist, ziehst du Fransen einfach noch ein bisschen lang, sodass sie sich ein wenig einrollen.

3. Schritt: Jetzt nimmst du dir immer zwei “benachbarte” Fransen und knotest sie auf ungefähr gleicher Höhe zusammen.

4. Schritt: Du nimmst dir wieder zwei Fransen, die nebeneinander liegen und verknotest sie gegenläufig zu der ersten Knotenreihe. Wie oft du das wiederholt ist natürlich dir überlassen.

Bonus Schritt: Wenn du möchtest kannst du noch einen kleinen Knoten an das Ende jeder einzelnen Franse machen.

Mittwoch:

Ich glaube wir kennen das alle: Wir brauchen ein neues Handy, neue Kopfhörer oder ganz generell neu Technikartikel. Dann gehen wir ins Internet und schauen mal was es da so gibt. Oft sind die geforderten Preise echt astronomisch oder die Artikel sind einfach zu billig, um eine gute Qualität zu haben.

Doch für alle, die keine Probleme mit kleineren optischen Mängeln oder schon etwas älter Artikeln haben, gibt es eine Alternative: Second Hand

Auf verschiedenen Internetseiten kann man gebrauchte, generalüberholte oder zurückgesendete Artikel wesentlich günstiger bekommen. Trotzdem ändert das häufig nichts an deren Funktionalität und ist auch wesentlich Nachhaltiger als Neukaufen und so kann jede*r mit etwas Geschick und Glück großartige Schnäppchen ergattern.

Unsere Box für die FFF-Demos haben wir preiswert erhalten. Sie war ein Rückläufer und wurde daher über Ebay versteigert. Es hat zwar recht lange gedauert ein passendes Modell zu finden, aber letztendlich ist es gelungen und der Sound ist einfach erstklassig <3

Ich weiß echt nicht, warum jemand so ein großartiges Headset verkauft. Irgendwie gab es dennoch jemanden, der dies getan hat. Da beschwere ich mich nicht.

Irgendeine Person hat sich ein größeres Tablet zugelegt und seinen etwas älteren Tablet-PC zum Verkauf angeboten. Es hat zwar ein paar Kratzer auf der Rückseite aber funktioniert trotzdem einwandfrei (seit etwa einem Jahr täglich).

Teile gerne auch deine Erfahrung mit Second-Hand unten in den Kommentaren

Freitag:

Am Freitag gab es keinen Post in dem Sinne, sondern ein etwas längeres Video. Dieses Video findet eine besondere Anlehnung an die aktuelle Situation. Vielerorts ist das Tragen einer Maske verpflichtend oder zumindestens empfohlen. Statt teure Einwegmasken zu kaufen, kann man mit etwas Geschick seine eigene Mehrwegmasken nähnen. Das spart zum einen eine Menge Geld, schont aber auch Reccourcen und somit die Umwelt.

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Durch das Abrufen des Videos werden Daten mit Youtube ausgetauscht

Samstag

Der letze Beitrag für die erste Woche ging es um das Thema “Reparieren”. Lest einfach selbst:

In dieser Woche geht es ja um Upcycling. Eine besondere Form davon ist das Reparieren. Reparieren kann eigentlich jede*r mit ein bisschen Übung und Geschicklichkeit. Im Alltag kann es oft passieren, dass irgendetwas kaputt geht: platte Fahrradreifen; Handys, die auf den Boden fallen; kaputte Kopfhörer; usw. aber auch ganz banale Sachen, wie ein kleines Loch im Lieblingspulli oder Ladekabel mit Wackelkontakt. Dazu gibt es auch meist recht banale Lösungen. Doch wenn die Probleme komplizierter werden sind die meisten Menschen (einschließlich uns) oftmals sehr überfordert und neigen dazu sich das kaputte Teil einfach neu zu kaufen.

Dies ist aber weder nachhaltig noch günstig. Was also tun?

Zum Glück gibt es sehr begabte Menschen, die einfach alles reparieren können und zum Glück gibt es das Internet, wo dieses Know-How meist gratis zur Verfügung steht. Fast immer reicht also schon eine einfache Internetsuche und es poppen viele verschiedene Tutorials und Reparaturanleitungen für das spezielle Problem auf. Alles, was ihr dann noch machen müsst, ist der Anleitung genau zu folgen. Eigentlich Idiotensicher, oder?

Natürlich werden oft auch Werkzuge oder Ersatzteile benötigt. Aber Ersteres haben viele eh irgendwo herumliegen oder können es sich ausleihen und Zweiteres ist oft um einiges günstiger als ein Neukauf.

Zuletzt solltet ihr aber unbedingt daran denken, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und nicht gleich frustriert sein, wenn nicht alles beim ersten Versuch hinhaut. Zur Not kann man ja immer noch zum Upcycling übergehen und etwas komplett Neues bauen.